VIELEN DANK Den gut 38% der Stimmbürger für Ihre Stimme. Der Souverän hat sich für eine neue Galvanik entschieden. Natürlich akzeptieren wir diesen Volksentscheid.
Die IG-Galvanik kann nun vorwärts machen und die neue Galvanik bauen. Dazu wünschen wir viel Erfolg und hoffen, dass die gemachten Versprechen betreffend Alkoholprävention, Vandalismus und Littering (Abfall) eingehalten werden. Selbstverständlich werden wir das überprüfen.
Freundliche Grüsse
Ihr Referendums-Komitee
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Die SVP Zug setzt sich für einen vernünftigen Umgang mit Steuergeldern ein. Das heisst nicht, dass man nie etwas ausgeben soll, aber auch eine wohlhabende Stadt wie Zug soll sich immer überlegen, ob man das GLEICHE ZIEL (den jungen Erwachsenen etwas bieten) auf einem anderen, günstigeren und gleichzeitig für die Jungen BESSEREN und hinsichtlich Gewalt, Vandalismus und Littering (Abfall) vorbildlicheren Weg erreichen kann. Dafür setzen wir uns ein.
Erste Klarstellung gegen die unhaltbaren Vorwürfe, die SVP sei gegen die Jungen oder gegen KulturGegen Jugendkultur ist meines Wissens niemand, und wir schon gar nicht: sich treffen, musizieren, Spiele machen, Erfahrungen austauschen, im Internet surfen und chatten - alles i.O. Aber: Lesen Sie bitte unser Argumentarium (unten) - Sie werden überrascht sein, was sich alles hinter dem aktuellen Galvanikkonzept versteckt...
Hinweis zur Kostenwahrheit und Kostenehrlichkeit:Bis 2001 kam die IG Galvanik mit Eigeninitiative weitgehend ohne staatliche Unterstützung aus. Seitdem erhält sie jährlich wiederkehrende Staatsbeiträge von anfänglich Fr. 120'000.- und ab 1. Juli 2010 sogar Fr. 230'000.- Jetzt soll die Stadt Zug ALLEINE 3.1Mio bezahlen. Die anderen Gemeinden bezahlen insgesamt nur 160'000Fr, sprich 16'000Fr im Durchschnitt... über 190 mal WENIGER... Obwohl gemäss einem Galvanik-Mitgründer über 50% der Leute aus anderen Gemeinden kommen.Soll die Stadt Zug einmal mehr die Zentrums-Lasten alleine tragen und über 190 mal mehr bezahlen als die anderen Gemeinden - aus denen die Mehrheit der Galvanik-Besucher kommen (Quelle: Galvanik-Mitgründer)?Die Präsidentin der IG-Galvanik wohnt in Baar und setzt sich für eine Galvanik mit Ausschank von hartem Alkohol aus, sprich für einen staatlich finanzierten Alkoholausschankort. Klar, sie wohnt in Baar, und diese Gemeinde zahlt sozusagen nichts. Als Baarerin ist es einfach, den Stadt-Zugern zu sagen, sie sollen über 190 mal mehr bezahlen... Sehen Sie das Spiel?Wie könnte es aussehen? Klicken Sie links auf "Unser Vorschlag - es geht so besser".
WICHTIG: unser breites und detailliertes Argumentarium, siehe weiter unten.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr Referendums-KomiteeDr. Manuel Brandenberg, Rechtsanwalt, Präsident SVP Stadt Zug, Mitglied des GGR; Philip C. Brunner, Hotelier, Vizepräsident SVP Stadt und Kanton Zug, Mitglied des GGR; Dr. Beat Bühlmann, Verkaufsleiter, Vizepräsident SVP Stadt Zug; Theo Iten, Landwirt, Mitglied des GGR; Manfred Pircher, Unternehmer, Fraktionschef SVP im GGR; Andrea Poncini, Unternehmensberater; Kuno Trevisan, Gastronom & Mitglied IG Galvanik Zug; Willi Vollenweider, dipl.Ing.ETH; André Wicki, Betriebsökonom/Executive MBA, ...
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SOLIDES UND BREITES ARGUMENTARIUM
AusgangslageAm 15. Dezember 2009 hat der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (Stadtparlament) beschlossen, den Betrag von Fr. 4'350'000 für den Umbau und die Erweiterung des „Kulturzentrums Galvanik" auszugeben. Die Stadt Zug soll 3.1Mio berappen, die anderen Gemeinden sozusagen nichts (siehe unten), obwohl die Mehrheit der Galvanik-Besucher aus den anderen 10 Gemeinden kommt (Quelle: Galvanik-Mitgründer). Anträge im Parlament, den Kredit auf Fr. 2'500'000 zu reduzieren, wurden abgelehnt. Bereits im Mai 2008 hatte der Stadtrat (Exekutive) mit dem Eigentümer des Grundstücks einen Vertrag über 25 Jahre abgeschlossen. Der Vertrag räumt der Stadt das Recht ein, die Liegenschaft Galvanik 25 Jahre zu nutzen (Baurecht). Im Gegenzug muss die Stadt dem Eigentümer einen jährlichen Mindestzins von Fr. 70'880 zahlen. Der Stadtrat hat also einen Vertrag für 25 Jahre abgeschlossen, bevor er wusste, ob das Parlament und jetzt das Stimmvolk der beabsichtigten Nutzung überhaupt zustimmen würden. Das ist aus Sicht des Referendumskomitees unseriös, auch wenn dieser bei einem Nein anscheinend ungültig werden sollte.
Gezielte Falsch-Aussage zum AbstimmungsausgangDie Galvaniker werden nicht müde zu sagen und schreiben, soger in Flyern in alle Haushalte, dass ein NEIN zum Kredit die Galvanik sozusagen beerdigen würde. Zitat der Präsidentin der IG-Galvanik: "Legen Sie ein Ja zur Galvanik in die Urne am 7. März. Sonst findet eine 16-jährige Geschichte hier ein jähes Ende." (Quelle: Neue-ZZ, zisch.ch 1. Februar 2010). Das ist nachweislich eine besusste und gezielte Falschaussage der IG-Galvanik. Am 7. März geht es NUR im den Kredit (Quelle: offizielle Abstimmungsunterlagen). Bei einem allfälligen NEIN kann man ein jugendfreundliches Konzept erarbeiten, zu vernünftigen Kosten, und z.B. ohne den Verkauf von hartem Alkohol. Die Galvaniker gehen mit dieser Falschaussage auf Stimmenfang.
Missbrauch der Marke EVZMit dem EVZ-Bonus wird versucht, auf Stimmenfang zu gehen. Die Galvanikkredit-Befürworter machen auf ihrer Internetseite www.galvanik-ja.ch einen unstatthaften Vergleich mit dem EVZ. Sie schreiben Zitat „Die EVZ-Junioren haben ja auch ein neues Stadion bekommen". Diese Aussage ist nachweislich inkorrekt. Der EVZ mietet das Stadion vom Stadionbesitzer, der Stadt Zug, für über 900'000Fr. pro Jahr (Quelle: GGR Vorlage Nr. 1844.3). Die IG-Galvanik hingegen soll nicht nur für mehrere Millionen ein Gebäude bekommen, sondern das auch noch „gratis mieten" können (die Stadt Zug soll die gut 70'000 Fr. Miete bezahlen). Darüber hinaus soll die Galvanik noch zusätzlich 159'000Fr. jährliche Zuschüsse bekommen. Warum macht die IG-Galvanik einen solchen klar inkorrekten Vergleich? Um etwa vom Hauptproblem, dem Verkauf von hartem Alkohol, Konsumation nicht legaler Rauschmittel sowie den Folgeerscheinungen wie Vandalismus, Schlägereien und Abfall abzulenken? Und das in einem staatlich finanzierten Jugendkulturtreff? Abstreiten nützt nichts, und mit Populismus hat das auch nichts zu tun. Wer's nicht glaubt, darf sich bei den Nachbarn oder Polizei erkundigen. An der Podiumsdiskussion vom 4. Februar hat ein Nachbar offiziell gesagt, dass er über 30'000Fr. Schäden hat. Aber: Für die IG-Galvanik kommt ein alkoholfreier Jugendtreff nicht in Frage. Aha...
Nein zu den überrissenen Kosten von 4.35 Mio. Franken (Anteil Stadt Zug 3.15Mio), Nein zu einer Kultur von obenDie Kosten des Umbaus betragen Fr. 4.35 Millionen. Das ist zu viel. Zum Vergleich: im Kanton Nidwalden wird für Fr. 1.85 Millionen ein neues zweistöckiges Jugendkulturhaus für 300 Personen gebaut. Das ist weniger als die Hälfte der Galvanikkosten. Eine günstigere Variante könnte die Eigenleistung des Vereins mehr miteinbeziehen und wäre pädagogisch wertvoller als eine steril-perfekte Kultur von oben.
Massives Vandalismus, Alkohol und Littering-Abfall-ProblemAnwohnern ist das bekannt. Einer der direktbetroffenen Nachbarn sagte am 4. Februar 2010 anlässlich einer Podiumsdiskussion öffentlich, dass er schon über 30'000Fr. Schäden, verursacht durch Galvaniker, hat. Bis heute natürlich unbezahlt... Anständig, nicht? Statt das immer abzustreiten und als Gesellschaftsproblem abzustempeln, sollte man unseren Vorschlag umsetzen (siehe Link Unser Vorschlag).
Was hat HARTER Alkohol in einem vom Staat finanzierten JUGENDKULTUR-ZENTRUM zu suchen?Nichts. Harter Alkohol plus junge Leute = Abfall, Vandalismus, Schlägereiem... und dazu noch staatlich finanziert? Einerseits geben Bund, Kantone und Gemeinden immense Summen zur Alkoholprävention aus... und unser Zuger Gemeinderat und Stadtrat FÖRDERT den Verkauf von hartem Alkohol offiziell mit Steuergeldern?...? Wir sind sprachlos. Sie auch?
Das nicht funktionierende Alkohol-Konzept (es funktioniert nur auf dem Papier)Die Galvaniker wiederholen fast täglich, dass sie ein Alkoholpräventions-Konzept haben. Unsere Mitglieder haben über 20 Jahre Gastronomie-Erfahrung und können Ihnen eines garantieren: Alle Alkoholpräventions-Konzepte funktionieren NUR auf dem Papier, in der Praxis aber nicht (z.B. Ausweispflicht: ein 18-Jähriger holt Vodka-Redbull und gibt es danach anderen, z.B. Minderjährigen weiter...so einfach). Eine Ausnahme: GAR KEINEN HARTEN ALKOHOL VERKAUFEN, vor allem nicht in einem staatlich finanzierten Jugendkulturzentrum... eigentlich logisch, nur in der Stadt Zug anscheinend nicht. Und: Die IG-Galvanik BESTEHT DARAUF, harten Alkohol an Junge auszuschenken. Aha.
Ungenügende Mithilfe durch den Verein IG GalvanikDie Idee „Galvanik" lebte ursprünglich von der starken Mithilfe der Mitglieder (Mitarbeit sowie Finanzierung durch Spendensuche). Neben der Göhner-Spende gab is bis jetzt, kurz vor der Abstimmung UND von der SVP dazu aufgefordert, keine Standaktionen auf dem Bundesplatz oder ähnlich. Erst jetzt, kurz vor der Abstimmung, geht man an die Öffentlichkeit. Das ist nicht ehrlich gemeint. Seit dem Brand hätte man diverse Standaktionen machen und Benefizkonzerte geben können, doch dafür war man sich anscheinend "zu gut".
Nein zur ungerechten Bevorzugung eines einzelnen VereinsZug hat verschiedenste Vereine, welche den jungen Leuten sinnvolle Beschäftigungen bieten. Es gibt zahlreiche Sportvereine, Theatervereine, Fastnachtsvereine und ein reiches kulturelles Angebot (Einzelheiten finden Sie Links um Menu "Top - Das Angebot für junge Zuger Erwachsene". All diese Vereine erhalten wenig oder kaum Geld vom Staat (Quelle: Budget der Stadt Zug 2010). Warum sollte der Verein IG Galvanik vom Staat derart bevorzugt werden?
Galvanik ist nicht gleich JugendDie Galvanik wird vom privaten Verein IG Galvanik Zug betrieben. Dem Verein gehören keineswegs nur Jugendliche an. Der Verein richtet sich auf seiner Internetseite an Personen, von denen es „schön" wäre, wenn sie unter 30 Jahre alt wären. Die Galvanik kann somit nicht für sich beanspruchen, im Namen der Jugend zu sprechen.
Aus diesen Gründen empfiehlt Ihnen das Referendumskomitee, den Baukredit für den Umbau und die Erweiterung des Kulturzentrums Galvanik abzulehnen und zum
Beschluss des Grossen Gemeinderates Nr. 1513 vom 15. Dezember 2009 N E I N zu stimmen.